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| 3 6 0° F u l l s c r e e n P a n o r a m en Schloss Mannheim mit den wieder hergestellten Prunkräumen |
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| Treppenhaus |
| Die Mannheimer Treppenanlage zählt zu den größten Zeremonialtreppen im deutschen Schlossbau. Sie füllt den querrechteckigen Vorbau des Hauptpavillons in allen drei Geschossen vollständig aus. Vom unteren Vestibül führen zwei zweiläufige Treppen mit je zwei Ruhepodesten zum Hauptpodest der Beletage hinauf. Dieses bildet als oberes Vestibül den Vorplatz zum Rittersaal, dem wichtigsten Repräsentationsraum des Schlosses. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Rittersaal |
| Der Rittersaal ist das Herzstück der beiden Raumfluchten der Beletage. Er entstand in den Jahren zwischen 1728 und 1756. Benannt wurde er nach den hier abgehaltenen Zusammenkünften der Ritter des pfälzischen Hubertusordens. Da hier zahlreiche Porträts der direkten Vorfahren des Schlossbegründers Carl Philipp von Pfalz-Neuburg (1661-1742) hängen, wird er häufig auch als Ahnensaal bezeichnet. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Coursaal |
| Im 18. Jahrhundert war dieser Raum das zweite Vorzimmer des sogenannten „Kaiserlichen Quartiers“. Auch das schwedische Königspaar nutzte den Raum bei seinem Aufenthalt als zweites Vorzimmer . Die Bezeichnung „Coursaal“ findet sich erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Vorzimmer |
| Hier kann man auf einer sechs Meter langen gedeckten Empiretafel das 130-teilige Großherzogliche Hofsilberservice aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besichtigen. In den 1920er Jahren erhielt der Raum eine rote Damastbespannung, weshalb er häufig auch als Roter Saal bezeichnet wird. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Thronsaal |
| Das besondere Prunkstück des Thronsaals ist der originale Thronsessel. Seine zentrale und erhöhte Stellung prägt wesentlich das Ambiente des Saals. Verstärkt wird die Symbolik und Wirkung des Throns durch den prächtigen Baldachin und die flankierenden Säulen (originalgetreue Nachbildungen). |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Grosses Kabinett |
| Großherzogin Luise nutze ab 1856 den Saal bei Besuchen in Mannheim als Empfangssalon. Sie ließ die Wände mit Tapisserien der Christus-Folge schmücken , die bislang das Audienzzimmer der schwedischen Königin geziert hatten. Besondere Prunkstücke dieses Raums sind die beiden Konsoltische. Ihre reichhaltigen vergoldeten Schnitzereien weisen auf eine höfische Herkunft hin. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Trabantensaal |
| Als erstes Vorzimmer bildete der Trabantensaal im 18. Jahrhundert den Auftakt des „Kurfürstlichen Quartiers“. Der mit kunstvollen Intarsienarbeiten aufwendig gestaltete große Bibliothekstisch befand sich ehemals in der Hofbibliothek des Kurfürsten Carl Theodor und ist als Nachbildung heute hier aufgestellt. Das Original wurde, wie die gesamte Hofbibliothek, im Zweiten Weltkrieg zerstört. |
| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Blauer Salon |
| In kurfürstlicher Zeit war der Blaue Salon das zweite Vorzimmer. Seine Bezeichnung erhielt der Raum aufgrund der blauen Stofffarbe der Möbelbezüge, Vorhänge und Wandbespannungen. Von 1819 bis 1860 gehörte der Blaue Salon zur Wohnung der Großherzogin Stéphanie. Aus dieser Zeit haben sich einige Einrichtungsstücke erhalten. Das besondere an diesen Möbeln ist ihre schwarze Farbe. Diese Art Mobiliar kam in Wien zu dieser Zeit in Mode. Es verleiht dem Raum eine große Eleganz und Ernsthaftigkeit. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Gelber Salon |
| Die Wände des Salons waren mit einem Damaststoff in „citron“ bespannt, der eigens in Lyon bei Peron & Frere bestellt worden war. Aus der Zeit Stéphanies haben sich verschiedene Möbel erhalten: ein Sekretär, ein Tisch, Stühle, ein Sofa und ein Wollbehälter . Typisch für die Empirezeit wurden die Möbel aus Mahagoni-Holz gefertigt. Die Schmuckelemente wie die Palmettenbeschläge und Löwentatzen gehören zu den häufig verwendete Formen um 1820. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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| Musikzimmer |
| In kurfürstlicher Zeit diente der Raum als Konferenzzimmer des Ministerrates. Stéphanie von Baden ließ den Raum als Musikzimmer umgestalten und zeitgemäß im Stil des Spätempire ausstatten. Die Großherzogin war sehr musikalisch und in geselliger Runde wurde hier regelmäßig musiziert. |
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| Foto: Peter Mc Cracken |
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